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wenden ... svoltare Posts

#8 Kunst&Kultur IST lebensnotwendig

Manuela Kerer hat zeitgenössische Musik zu ihrem Beruf gemacht und mag das Attribut „schräg“ nicht, das viele damit assoziieren. Sie definiert sich als Kultur-Unternehmerin: „Ich bin Unternehmerin, ich verkaufe ein Produkt“. Die Komponistin aus Brixen über die Frage nach der Rolle von Kunst in unserer Gesellschaft, über unsichere Zeiten und die Zukunft der Kreativwirtschaft, über eine fehlende Streitkultur, Frauen in Kunst&Kultur, dringend notwendige Entscheidungen der Kulturpolitik, über ein neu zu findendes Gleichgewicht von Tradition und Moderne in Südtirols Kultur und über eine Haltung des Staunens als Einstieg in Fragen des Alltags. www.manuela-kerer.bz

fotografiert von Ingrid Heiss

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#7 Papà avanti tutta

Se vogliamo scardinare il sistema, dobbiamo investire nei futuri padri”: La ricercatrice Silvia Vogliotti, vicedirettrice dell’Istituto per la Promozione dei Lavoratori AFI/IPL di Bolzano, sulle sfide della conciliazione tra famiglia e lavoro, sull’occupazione femminile prima, durante e soprattutto dopo il lockdown, sulla differenza sostanziale tra telelavoro e smart working. E, infine, sulla condivisione della genitorialità come “chiave di svolta”.

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Fresh ways of seeing the world

Die historische Gelegenheit erkennen und nutzen für einen ökosozialen Wandel. Darum geht’s und um nichts weniger. In Ansätzen passiert das hier wie da. Wer das Glas halbvoll sieht, sieht ein positives Wendchen, aber es ist Zeit, das Experimentierfeld auszudehnen auf die Mainstream-Welt und aus der Blase (oder Nische) zu treten. Das tun viele der Menschen, denen ich begegne: mutige, weitsichtige und kluge Junge und Ältere. Sie tun es täglich, meistens ohne dabei schrill zu piepsen oder posten. Ihnen will ich Raum geben in meinem Podcast und den Ideen, die sie mit uns teilen. Kreativ und radikal.

Ab dem 7. September geht’s wieder los mit der Serie „Wenden … svoltare“. Den Start macht Silvia Vogliotti vom Arbeitsförderungsinstitut. Sie ist dessen Vize, hat sich die letzten zwei Jahrzehnte mit Vereinbarkeit von Arbeit und Familie beschäftigt, ist selbst Mutter und weiß, wovon sie redet. Corona hat die Knackpunkte, alle Probleme unserer Gesellschaften, die Sorgen, mit denen wir uns täglich plagen, unter ein Vergrößerungsglas geschoben … und hoppla, der Blick tut weh.

Warum Energie ins Podcasten setzen?
Erstens ist Hören die erste Mediensozialisation überhaupt, unser Sinnesorgan Ohr ist immer wach, kann man gar nicht ausschalten. Das Ansprechen und Zuhören schafft gemeinsame Hör-Räume. Das Podcasten ist nichts anderes als ein Sprechen mit einem imaginierten Du, ohne Zeitkorsett. Es lässt Raum für eigene Gedanken und Assoziationen, weckt Aufmerksamkeit und Interesse. Und warum nicht Radio, warum gerade Podcast? Die Antwort ist der Zeitfaktor, die Art des Konsums losgelöst von allen Uhren dieser Welt. Über eine App auf dem Smartphone abonniert, können alle selbst entscheiden, wann, wo und wie, können anhalten, nochmals anhören, weiterleiten, teilen, kommentieren. Der Hör-Raum ist intimer als im Radio, auch emotionaler, persönlicher. Und schließlich ehrlicher, weil an keine Quoten gebunden.

The sole aim of journalism should be service.

Mahatma Gandhi

Riconoscere e sfruttare l’opportunità storica di un cambiamento eco-sociale. È di questo che si tratta e nientepopodimeno. Qualcosina sta cambiano. Chi vede il bicchiere mezzo pieno, nota un’inversione di marcia qua e là, qualche tendenza positiva, ma è definitivamente ora di allargare il campo della sperimentazione al mondo mainstream e di uscire dalla bolla (o dalla nicchia). Questo è ciò che fanno molte delle persone che incontro: giovani e meno giovani coraggiosi, lungimiranti e intelligenti. Lo fanno tutti i giorni, per lo più senza fare tanto chiasso sui social. Voglio dare loro lo spazio che si meritano nel mio podcast, a loro e alle loro idee più radicali. Tiriamo fuori il nostro spirito creativo!

Dal 7 settembre riparte la serie „Wenden … svoltare“ del mio spazio podcast. La partenza la affido a Silvia Vogliotti dell’Istituto Promozione Lavoratori. Ne è la vice direttrice, ha passato gli ultimi due decenni a studiare come conciliare lavoro e famiglia. Inoltre, è una madre e sa di cosa parla. Il virus ha messo sotto una potente lente d’ingrandimento i punti critici, i problemi delle nostre società, le preoccupazioni che affrontiamo ogni giorno… e ops, fa male a guardare.

Perché mettere tanta energia in un podcast?
Prima di tutto, l’udito è la prima socializzazione mediatica in assoluto, il nostro orecchio, organo sensoriale, è sempre sveglio, non può essere spento. Parlare e ascoltare crea uno spazio comune. Podcasting non è altro che parlare con un amico, un‘amica immaginaria, senza darsi appuntamento. Chi ascolta non viene privato dello spazio per i propri pensieri. E perché non la radio, perché il podcast? La risposta è il fattore tempo, il modo di consumo staccato da tutti gli orologi del mondo. Abbonandosi tramite un’app sullo smartphone o tablet, ognuno può decidere quando, dove e come trovare tempo per l’ascolto, può fermare, riascoltare, inoltrare, condividere, commentare. Il momento dell’ascolto, la situazione è più intima di quella che si crea ascoltando la radio, anche più emotiva, più personale. È una scelta. Viceversa, chi il podcast lo fa, chi parla al microfono è forse un pelo più sincero, perché non è vincolato ad alcuno indice d‘ascolto.

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Let it sink in

Sommerpause. Wirken lassen und dem Gras beim Wachsen zuschauen. Magari. Aber ein bisschen davon wahr machen, das tu ich.
Ab Herbst gibt es jede Menge Diskussionsstoff in Podcastform, angefangen bei den neuen Formen der Arbeit über Revolutionen in Landwirtschaft und Tourismus bis hin zur Frage, wo die Kunst bleibt, welchen Beitrag sie in und für die Gesellschaft leistet und wer dafür zu bezahlen gewillt ist. Geballtes Expert*innen-Wissen von Betroffenen-Beteiligten ab September: engagierte Menschen, die bereit sind, ihren Beitrag für den Wandel zu leisten. Ich wünsche allen einen schönen Sommer!

Ed ecco che vince l’estate. C’è bisogno e ho bisogno di fermarmi un attimo per osservare da qualche metro di distanza l’impatto dei cambiamenti, se ci sono. Osservare come gira il mondo, e anche, magari (lo spero), di guardare crescere l’erba.
E poi in autunno ci risentiamo, ci sarà molto da discutere, a partire dalle nuove forme di lavoro, dalle rivoluzioni nell‘agricoltura e nel turismo, fino alla questione di dove sono andate a finire l’arte e la cultura, quale sia il loro contributo nella e per la società e soprattutto chi è disposto a pagare. Gli ospiti di settembre: donne e uomini come te, esperti nei loro orticelli, persone impegnate disposte a dare il loro essenziale contributo al cambiamento. Perché di cambiare rotta c’è urgente bisogno. Buona estate a tutti/e!

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#6 Ich möchte gerne arbeiten

Die Haus- und Palliativärztin Ingrid Windisch über narrative Medizin und ihre Implikationen für die Gesellschaft, übers Zuhören, Ernstnehmen und Beobachten-Können und zwar nicht nur in der Ärztin-Patient Beziehung. Ein ganzheitlicher Blick auf das eigene Tun öffnet neue Perspektiven auch für den individuellen und gesellschaftlichen Wandel.

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#4 Qualität vor Quantität

Die Biologin, Umweltökonomin und Umweltpolitologin Sonja Gantioler über das Recht auf Grün in der Stadt, darüber dass Grün noch lange nicht grün ist, dass die Qualität von Grün entscheidend ist für unsere Lebensqualität und jene von Tieren. Auch darüber wie das Grün gerecht verteilt wird, wie klimafitte Städte zu gestalten sind und wo am meisten Handlungsbedarf ist. Im Privaten: Weg mit den Sichtschutzhecken, her mit dem Dschungel am Balkon.

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#3 Den Neustart können Sie sich sonstwohin schmieren

Die junge Neurobiologin und Wortaktivistin Barbara Plagg über das Reizwort „Neustart“ nach der Coronakrise, ver-rückte Machtgefüge, über Feminismus, soziale Gerechtigkeit und die Notwendigkeit, sich einzubringen und sich mit den Schwächeren zu solidarisieren. Auch mittels Empörung und Zynismus.

Ein Tipp: siehe TEDx Talks 2019

Im Foto: Barbara Plagg in der „Schnauzeraktion“ zum Tag der Frau, fotografiert von Jörg Oschmann

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